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SAP-Wissensverlust in Deutschland: Was tun, bevor die Experten gehen?

Deutschlands erfahrenste SAP-Anwender gehen in Rente, und ihr Wissen geht mit. Warum Neueinstellungen die Lücke nicht schliessen und wie Sie institutionelles Wissen in Tagen statt Jahren sichern.

Dennis LuksGründer, The One MilePartner: Guidde

Die Krise

Eine Generation von SAP-Wissen verlässt den Arbeitsmarkt

Deutschland steht vor einem demografischen Umbruch, der direkt auf die Unternehmenssoftware durchschlägt. Das Statistische Bundesamt erwartet, dass bis 2036 rund 12,9 Millionen Erwerbstätige das Renteneintrittsalter erreichen, knapp 30 % der heutigen Erwerbsbevölkerung. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) prognostiziert zugleich einen schrumpfenden Arbeitskräftepool.

Für SAP-Landschaften ist das besonders kritisch. Die Mitarbeitenden, die in den 1990er- und 2000er-Jahren die grossen SAP-Einführungen begleitet haben, sind heute die einzigen, die wissen, warum das System so konfiguriert ist, wie es ist. Welche Buchungsschlüssel bei Sonderfällen greifen. Wie der Monatsabschluss wirklich abläuft, inklusive der Schritte, die in keinem Handbuch stehen.

Dieses Wissen existiert nicht in der Dokumentation. Es existiert nur als Erfahrungswissen: Fragmente in den Köpfen langjähriger Mitarbeitender, die es durch Zuschauen und Ausprobieren gelernt haben. Wenn diese Menschen gehen, geht das Wissen mit.

Warum Einstellen nicht reicht

Sie können sich aus dieser Lücke nicht herauskaufen

Der naheliegende Reflex ist, die Lücke durch Neueinstellungen zu schliessen. Die Zahlen sprechen dagegen. Bitkom zählt bereits heute rund 149.000 unbesetzte IT-Stellen in Deutschland und prognostiziert bis 2040 eine Lücke von 663.000 IT-Fachkräften.

Und selbst wenn der Arbeitsmarkt liefern könnte: Das kritische Wissen ist nicht generisches SAP-Wissen, sondern unternehmensspezifisches Prozesswissen. Wie Ihr Unternehmen SAP konfiguriert hat, welche Workarounds sich über Jahre etabliert haben, welche Schritte beim Jahresabschluss in welcher Reihenfolge passieren müssen. Das kann kein neuer Mitarbeiter mitbringen, egal wie qualifiziert.

Klassischer Wissenstransfer scheitert ebenfalls an der Realität: Schulungsunterlagen schreiben sich nicht selbst, erfahrene Mitarbeitende haben keine Zeit für wochenlange Dokumentationsprojekte, und PDF-Handbücher sind am Tag ihrer Fertigstellung bereits veraltet.

Das Playbook

Institutionelles Wissen sichern, bevor es das Haus verlässt

Das Zeitfenster ist eng. Das Playbook besteht aus zwei Phasen: Wissen erfassen, solange die Experten noch da sind, und es neuen Mitarbeitenden genau im Moment des Bedarfs bereitstellen. Guidde deckt beide Phasen ab.

Das ist ein erprobtes Muster, keine Theorie. Über SAP-Implementierungen hinweg berichtet Guidde folgende Ergebnisse für Enablement-Teams:

1

Die kritischen Workflows identifizieren

Beginnen Sie nicht mit allem. Identifizieren Sie die 20 bis 30 Prozesse, die nur wenige Personen beherrschen: Monatsabschluss, Sonderbuchungen, Stammdatenpflege, Eskalationswege im Einkauf. Fragen Sie die Fachbereichsleiter: „Welche Aufgabe kann nur eine Person in Ihrem Team?“ Das ist Ihre Prioritätenliste.

2

Experten aufzeichnen lassen, ohne Mehraufwand

Die Fachexpertin führt ihren Prozess einmal am Bildschirm aus, während Guidde aufzeichnet. Die KI erstellt daraus automatisch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Video, Screenshots, Text und Voice-over. Aus einer 20-minütigen Sitzung mit einem SAP-Power-User entsteht eine vollständige, gebrandete, mehrsprachige Schulungsbibliothek für diesen Workflow. Kein Instructional Designer, kein Videoschnitt, keine Übersetzungsagentur.

Unsere Anwender lernen neue Applikationen jetzt sofort, ohne Meetings oder Handbücher. Die mehrsprachige Unterstützung war ein Gamechanger für unsere globalen Teams.
Brenda AguirreAccounts Payable & Finance Systems Implementation SME (via Guidde)
3

Automatisch in über 40 Sprachen übersetzen

Deutsche Unternehmen arbeiten selten nur auf Deutsch. Werke in Polen und Tschechien, Shared-Service-Center in Portugal, Konzernsprache Englisch. Guidde übersetzt jede Anleitung automatisch in über 40 Sprachen, aus einer einzigen Aufnahme, ohne Lokalisierungskosten.

4

Anleitungen direkt in SAP bereitstellen

Wissen, das in einem Ordner liegt, wird nicht genutzt. Guidde bettet die Anleitungen direkt in SAP ein: Die richtige Anleitung erscheint kontextbezogen genau dort, wo die Anwenderin sie braucht. Neue Mitarbeitende müssen nicht wissen, wo die Dokumentation liegt. Sie erscheint von selbst.

5

Anleitungen aktuell halten, während sich Systeme ändern

SAP-Umgebungen ändern sich: Upgrades, Customizing, neue Geschäftsprozesse. Guiddes KI erkennt, wenn die Schritte einer Anleitung nicht mehr zur aktuellen Oberfläche passen, und markiert sie zur Neuaufnahme. Die Wissensbibliothek bleibt mit minimalem Pflegeaufwand korrekt.

Warum videobasierte Wissenserfassung klassische Adoption-Plattformen schlägt

Die meisten „Digital Adoption Platforms“ setzen auf Tooltip-Klickstrecken, die ein zentrales Team baut. Dieses Modell scheitert in dynamischen ERP-Umgebungen, in denen jedes deutsche Unternehmen SAP anders konfiguriert und sich Prozesse quartalsweise ändern. Guidde nennt seinen Ansatz AI Digital Adoption Platform (ADAP). Der praktische Unterschied:

Guidde AI Digital Adoption Platform im Vergleich zu klassischen Digital Adoption Platforms
Guidde (ADAP)Klassische DAPs
InhaltstypVideo plus durchsuchbarer TextTooltip-basierte Klickstrecken
Erstellt vonFachexperten, mit KI-UnterstützungZentralen Teams
GeschwindigkeitMinuten für Erstellung und UpdateTage oder Wochen
BereitstellungIn SAP eingebettet, kontextbezogenLinear, UI-gebunden
Am besten fürDynamische ERP- und CRM-WorkflowsStatische Klickaufgaben
KI-gestütztAutomatisiert Erfassung, Updates, EmpfehlungenManuelle Erstellung und Verteilung

Genau das ist das Profil einer deutschen SAP-Landschaft: stark angepasst, häufig aktualisiert und abhängig von Wissen, das in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender lebt. Der nächstliegende veröffentlichte Beleg ist Emerson, das mit Guidde sein ERP-Training global standardisiert hat.

Warum jetzt

Das Zeitfenster schliesst sich

Wissenssicherung funktioniert nur, solange die Wissensträger noch im Unternehmen sind. Jedes Quartal, das ungenutzt verstreicht, verkleinert die Bibliothek, die Sie überhaupt noch aufbauen können. Das SAP-Wissen in deutschen Unternehmen existiert grösstenteils nur als Erfahrungswissen: Fragmente bei langjährigen Mitarbeitenden, die es durch Zuschauen gelernt haben.

Warum mich dieses Problem nicht loslässt

Ich habe meine Karriere bei SAP Schweiz begonnen, im Mobile Consulting and Solution Advisory Team. Meine Aufgabe: Unternehmen die SAP-Nutzung erleichtern, damals mit SAP Fiori und SAPUI5. Die Antwort auf Adoptionsprobleme war damals, SAP selbst zu verändern: Oberflächen modernisieren, Masken vereinfachen, das Frontend neu bauen.

Ein Jahrzehnt später gehe ich dasselbe Problem von der zweiten Seite an: dem Enablement. Aus einer Wissenstransfer-Krise kann man sich nicht herausdesignen. Die Workflows, auf die es ankommt, sind die individuellen, undokumentierten, die kein UI-Refresh je abdecken wird. Deshalb hilft The One Mile Unternehmen, das Wissen rund um SAP zu sichern und bereitzustellen, statt darauf zu warten, dass SAP sich ändert.

FAQ

Häufige Fragen

Ist Guidde für deutsche Unternehmen datenschutzkonform einsetzbar?

Ja, Guidde ist dafür ausgelegt. Alle Dienste und Daten werden auf der Google Cloud Platform gehostet, mit SOC-2-Zertifizierung und DSGVO-konformen Prozessen. Die automatische Unkenntlichmachung personenbezogener Daten maskiert sensible Informationen, bevor eine Anleitung veröffentlicht wird.

Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?

Die ersten Anleitungen entstehen am Tag der Einführung, eine Aufnahme dauert Minuten. Eine Bibliothek der 20 bis 30 kritischsten Workflows ist realistisch in wenigen Wochen aufgebaut. The One Mile begleitet die gesamte Einführung in rund 90 Tagen.

Was kostet das für uns als Käufer?

Die Beratung durch The One Mile kostet Sie nichts. Wir werden von den Technologiepartnern vergütet, deren Tools wir nach erfolgreicher Prüfung implementieren. Sie zahlen nur die Lizenzkosten des Tools selbst, zu Konditionen, die wir mitverhandeln.

Wie hängt das mit dem Fachkräftemangel zusammen?

Das Statistische Bundesamt erwartet, dass bis 2036 rund 12,9 Millionen Erwerbstätige (knapp 30 % der Erwerbsbevölkerung) das Rentenalter erreichen, und das IAB prognostiziert einen schrumpfenden Arbeitskräftepool. Wissenssicherung ist die einzige Massnahme, die nicht von der Verfügbarkeit neuer Fachkräfte abhängt.

Fazit

Das Fazit

Deutschlands Erwerbsbevölkerung schrumpft bis 2036, die SAP-Fachanwender gehen zuerst, viele bis 2031. Guidde sichert ihr Wissen in Tagen und stellt es neuen Mitarbeitenden genau im Moment des Bedarfs bereit, in über 40 Sprachen. The One Mile beschafft, prüft und implementiert den Stack in rund 90 Tagen, ohne Kosten für Sie.

Sprechen wir über Ihre SAP-Wissenssicherung

In einem 30-minütigen Briefing klären wir, welche Workflows bei Ihnen am stärksten gefährdet sind und wie eine Einführung aussehen würde. Unverbindlich und kostenfrei.

Quellen